Kriminalitätsbekämpfung durch Einbruchsicherung

 

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat zum Schutz von Wohnungen gegen Einbrüche ein 30 Mio. €-Programm beschlossen.

Charlottenburg-Wilmersdorf gehört mit zu den Orten in Deutschland, die besonders unter Einbruchskriminalität leiden. Hintergrund hierfür ist der verhältnismäßig hohe Anteil an leicht aufzubrechenden Altbau-Wohnungstüren. Allein 2013 fanden insgesamt 12.159 Einbrüche in Berlin statt, wobei die meisten Wohnungseinbrüche in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte zu verzeichnen sind.

Bereits 2014 hatte die Berliner CDU gefordert, dass es staatliche Hilfe beim Schutz gegen Wohnungseinbruch geben soll.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat gestern in Umsetzung einer Initiative der Fraktionsvorstände von CDU, CSU und SPD beschlossen, dass in den Jahren 2015 bis 2017 insgesamt 30 Millionen € als Zuschuss bei Maßnahmen zum Einbruchschutz gewährt werden. Antragsberechtigt werden Eigentümer und Mieter sein. Die Förderung soll 20 % der Ausgaben betragen und beginnt bei 500 € Kosten. Das bedeutet, dass ein Mieter z. B. für die Verstärkung einer Wohnungstür und eine Verbesserung des Schlosses, die Materialkosten in Höhe von 600 € auslösen, 120 € Zuschuss erhält. Soeben wurde der Nachtragshaushalt 2015 vom Deutschen Bundestag beschlossen. Die Details wird das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit einer Richtlinie regeln.

Klaus-Dieter Gröhler, Mitglied des Haushaltsausschusses und Abgeordneter des Wahlkreises Charlottenburg-Wilmersdorf: „Das ist ein wichtiger staatlicher Anreiz für Bürgerinnen und Bürger, ihre Wohnungen besser zu schützen. Damit kann die Einbruchskriminalität wirksam eingedämmt werden.“


 

Berlin, 21.05.2015



 

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