Am Montagmorgen, den 27.02.2017, hat Klaus-Dieter Gröhler seine Besucherreihe bei der Berliner Feuerwehr fortgesetzt. Abschließend stand an diesem Tag die Besichtigung der Feuerwehrwache im Nikolaus-Groß-Weg, direkt neben der Leistelle der Direktion West gelegen, auf dem Tagesprogramm.

Einleitend führte er ein interessantes Gespräch mit den beiden Wachleitern Herrn Baum und Herrn Braubach, bei denen er sich auf diesem Weg noch einmal herzlich für ihre Offenheit und Zeit bedanken möchte.

Thematisch ging es in dem knapp zweistündigen Gespräch um Themen, wie:

  • schrumpfender Personalbestand
  • die mangelnde Attraktivität der Feuerwehr als Arbeitgeber
  • der geringe Respekt der Bürger gegenüber den Einsatzkräften
  • sowie die Missbrauchsfälle von Notrufen

Das Gespräch hat erneut deutlich gemacht, wie prekär die derzeitige Situation bei der Berliner Feuerwehr wirklich ist. Das Abwandern von gut ausgebildetem jungen Personal in die besser bezahlten Bundesländer macht den Wachleitern große Sorgen und lässt den Altersdurchschnitt auf den Wachen auf meist über 45 Jahre ansteigen.

Des Weiteren wat erschüttert zu hören, mit welcher Respektlosigkeit und Undankbarkeit einige Bürger den Einsatzkräften entgegentreten. Sich Beschimpfen und mit Flaschen beschmeißen zu lassen, ist heute keine Seltenheit mehr für einen Berliner Feuerwehrmann, der eigentlich mit der Absicht kommt, Menschen zu helfen.

Dieses Gespräch hat zum Nachdenken angeregt und macht klar, dass neue Wege gefunden werden müssen zur Verbesserung der jetzigen Situation, um somit auch die Sicherheit unserer Stadt weiter zu gewährleisten.

Den Abschluss des Besuchs bildete ein kleiner Ausflug in den Fuhrpark der Wache Nikolaus-Groß-Weg. Dort wurde mir stolz eines der neusten Modelle der Löschfahrzeuge vorgestellt.

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