Kurfürstendamm und Reichsstraße bald ohne Weihnachtsbeleuchtung?

 

Die Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung in der City-West ist gefährdet. Die aktuell vom Berliner Senat veröffentlichte Ausschreibung für Werbeanlagen sieht vor, dass ab 2019 Werbeunternehmen an das Land Berlin nur noch Geld zahlen dürfen. Leistungen wie den Betrieb der Springbrunnen, Toilettenanlagen oder auch die Weihnachtsbeleuchtung in der City-West und der Reichsstraße lässt der Senat nicht mehr zu. Die von Senator Geisel und seinem Staatssekretär Gaebler auf den Weg gebrachte Ausschreibung könnte dafür sorgen, dass es im Advent 2019 auf dem Kurfürstendamm dunkel bleibt.

Dazu Klaus-Dieter Gröhler, MdB, CDU/CSU-Fraktion, Abgeordneter des Wahlkreises Charlottenburg-Wilmersdorf:
 
„Diese Ausschreibung kann die Attraktivität der City-West erheblich beeinträchtigen. Ich erinnere mich noch zu gut an das frühere Gezerre um die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Ku´Damm, bis ich dann als damaliger Baustadtrat die Finanzierung gegen Aufstellung von Werbeanlagen durch die Wall AG ab 2004 sichern konnte. Das jetzige Vorgehen des Senats entzieht der Weihnachtsbeleuchtung nach 2018 die Finanzierungsgrundlage, nicht nur im Bereich Kurfürstendamm/Tauentzien, sondern auch Reichsstraße. Die City-West ist zur Adventszeit mit dem Ku´Damm als längster weihnachtlich illuminierter Straßenzug der Welt ein wichtiger Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher. Der unüberlegte Alleingang der Senatsbauverwaltung ist für Berlin schädlich.“
 
Neben der Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung wird auch der Betrieb der Springbrunnen, der öffentlichen WC-Anlagen und in Charlottenburg-Wilmersdorf des touristischen Informationsleitsystems und des Altstadtpfades über Werbeanlagen finanziert. Auch diese Leistungen sind durch das Vorgehen des Senats nach 2018 gefährdet.
 
Für Rückfragen erreichen Sie mich unter Tel. 0160 - 917 38 159.

Berlin, 31.10.2016

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